Von Schlüsselrunen, der Herausfordererklasse, Akzenten und mehr

 

Von Schlüsselrunen, der Herausfordererklasse, Akzenten und mehr1

Neue Schlüsselrunen sollen in Zukunft mehr Möglichkeiten für eure Champions bieten.

Die Entwickler und Spieledesigner hinter League of Legends haben sich etwas Zeit genommen und viele spannende Fragen der Community beantwortet. Ob weitere Schlüsselrunen ihren Weg zur Veröffentlichung finden und was der Grund für die Akzente einiger Champions ist, teilen wir euch hier mit.

Neue Schlüsselrunen in anderen Kategorien

Gleich zu Beginn des Artikels im Neuigkeiten-Blog von League of Legends geht der Spieledesigner Fearless näher auf die Entwicklung neue Schlüsselrunen ein. Und wir brauchen erst gar nicht lange um den heißen Brei herumzureden. Denn den Spielern sollen auf jeden Fall viele neue Möglichkeiten und Wege geöffnet werden, um eine passende Schlüsselrune für sich ausfindig machen zu können. Dabei soll vor allem der Dominanz-Pfad für mehr Champions attraktiver gestaltet werden. Aber auch weitere Schlüsselrunen sollen zukünftig die Bedürfnisse der Spieler und Champions decken.

Von einer unendlichen Gestaltung und Veröffentlichung neuer Runen ist jedoch nicht die Rede. Damit alle Runen entsprechenden Platz auf einem Pfad erhalten, gibt es Vieles zu bedenken. Unter anderem neue Mechaniken, wie Sound- und Grafikeffekte, die es einzuprägen gilt, sowie das Hinzufügen ganzer neuer Pfade oder das Ersetzen bereits vorhandener Inhalte, welche im Spiel schlecht abschneiden.

Die Akzente der Champions

Ein Champion ist erst dann komplett, wenn sein gesamtes Aussehen und die innerlichen Werte vollständig aufeinander abgestimmt sind. Die Editoren bezeichnen ihr Aussehen sowie das Gameplay als Charakteristiken und Persönlichkeiten, welche sie während eines kreativen Prozesses erstellen. Bevor es an die richtige Synchronisation eines Champions geht, ist es für das Design der Charaktere wichtig, dass auch ihre Sprache als Transmitter der Gefühle von Champion zu Held, also Charakter zu Spieler, wirkt.

Aufgrund der nordamerikanischen Herkunft der Entwickler von LoL, sind alle Charaktere mit Akzent aus Sicht eines Nordamerikaners entstanden. Die Sprachunterschiede haben deswegen durchaus hierbei ungemein Einfluss auf die Geschwindigkeit der Übergabe komplexer Ideen. So erhält laut Universum-Lektor Scathlicke jeder Spieler, je nachdem, wo er herstammt, eigene Akzente, die den Charakter ausdrucksstarker machen. Denn wer Deutsch oder Französisch ist, assoziiert nicht dieselben Aspekte der Figuren miteinander wie ein Nordamerikaner. Mit den Akzenten hat Riot sich also gut an die kulturellen Umstände auf der ganzen Welt angepasst. Weiter arbeitet das Entwicklerstudio eng mit den weltweiten Lokalisierungsteams zusammen, um zum Beispiel das Bild einer „aristokratischen Schwertkämpferin“ für Fiora an alle Spieler gleich zu übermitteln. Spielinterne Akzente erweisen sich als viel einfacher umzusetzen und verhelfen die Charakteristika und Differenz aller Champions noch besser herauszuarbeiten.

Wo ist die Funktion zum Beobachten der Herausfordererklasse versteckt?

Seit der Überarbeitung der Startseite fällt auf, dass eine Änderung der Funktion zum Zuschauen von Spielen der Herausfordererklasse erfolgte. Der Kommunikationsexperte Riot Nakyle erklärt im News-Beitrag, dass die vermehrte Nutzung der Streaming-Plattform Twitch einer der Hauptgründe dafür war.

Aber die Funktion ist nicht entfernt worden und auch noch heute verfügbar, wenn auch ziemlich versteckt. Wählt dafür Profil aus und klickt auf Rangliste. Aus der Liste der Herausforderer sucht ihr euch einen gewünschten Spieler aus, der durch ein Auge neben seinem Beschwörernamen angezeigt gerade am Spielen ist. Wählt mit der rechten Maustaste seinen Namen und dann Zuschauen aus.

Und wie kommen wir eigentlich zu Rammus komplexer Sprachausgabe?

Eine gute Frage, die auch den leitenden Designer Ezreal beschäftigt hat. Deshalb reagiert er mit den Worten:

„Vor langer Zeit nahmen wir eine weitere Version von Rammus’ Sprachausgabe auf und sie war … nicht gut. Am Ende klang er wie ein Hinterwäldler. Die Sprachausgabe war sogar so schlecht, dass wir sie nicht einmal dem internen Team vorspielen wollten. Daher nahmen wir innerhalb von 15 Minuten seine jetzige Sprachausgabe in einem Konferenzraum auf. Dabei sollte es sich eigentlich nicht um die finale Version handeln, aber da wir damals so schnell wie möglich Champions produzierten, wurde sie veröffentlicht und lokalisiert. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass Rammus’ einfache Sätze schnell zu Memes innerhalb der Community wurden und heute ein Erkennungsmerkmal des Panzergürteltiers sind.“

Wer weitere Fragen hat, kann diese an die „Frag Riot“-Seite schicken. Jedoch benötigt ihr dafür ein League-Konto. Die Profis beantworten gerne eure Fragen, also keine Scheu.

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